Alp Seili

Alp Seili

Im Reichenbachtal befinden sich zehn Alpen. Eine kleinere davon, topographisch links des Tales liegend, ist die Alp Seili. Sie liegt auf einer Höhe zwischen 1350 und 1660 m ü. M. und ist geteilt in drei Hauptstafeln.

Die günstige Ost-Südostlage des welligen, mässig geneigten, stellenweise kupierten Geländes erlaubt die Alpung mit gegen 32 Grossvieheinheiten bereits ab Ende Mai. Die Alpsaison dauert jeweils bis in den September.

Im mittleren Stafel der durch den Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verein SAV bewerteten Alp Seili werden pro Sommer ca. 3000 kg Käse von ausgezeichneter Qualität hergestellt: Alpkäse, Mutschler und Bratkäse. Feine Butter und Ziger runden das kulinarische Alpsommer-Angebot ab.

Alpwald Seili

Der Seiliwald ist ein subalpiner Fichtenwald, dem Buchen, Bergahorne, Lärchen und Föhren beigemischt sind. Besonders in Bestandeslücken kommen auch Vogelbeere (Girmsch), Grünerle und sogar Holunder vor.

Daneben birgt der Seiliwald noch viele Arten von Büschen, Stauden, Blumen und Gräsern, eine meist durch den Schutz der Bergfichten geprägte Flora.

Es gibt kaum Blössen ohne üppige Vegetation: Borstgräser, Seggen, verschiedene Orchideen an den feuchten, Arnika, Erika, Augentrost an den trockenen Standorten. Auf Fluhrändern finden sich Alpenrosen, im Schatten hoher Fichten Farne, Moose und Flechten aller Gattungen.