Gefährdete Retter: Trauma und posttraumatische Stresssymptome bei Notfallpersonal

Gefährdete Retter: Trauma und posttraumatische Stresssymptome bei Notfallpersonal

Forscher der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD) haben zum ersten Mal ein unterschiedliches Ausmaß an posttraumatischen Stresssymptomen (PTSS) bei Notfallpersonal und Rettungskräften nachgewiesen. Gemäss der Studie zeigen Mitarbeitende der Notaufnahme und der Psychiatrie das höchste Maß an PTSS sowie Selbstmordgedanken und dysfunktionale Bewältigungsstrategien. Die Studie unterstreicht den dringenden Bedarf an berufsspezifischen Schulungen zur Verbesserung der Lebensqualität von Rettungskräften und der Fähigkeit, mit arbeitsbedingten Traumata umzugehen. An der Studie beteiligt ist auch Prof. Dr. med. Thomas J. Müller, Chefarzt Privatklinik Meiringen.

Nachfolgend die Studie, die im «Frontiers in Psychiatry» im Januar 2021 publiziert worden ist.